Die Frage nach dem lieben Gott

Webserie für Kinder

In der Webserie "Die Frage nach dem lieben Gottt" geben acht Berliner Kinder unterschiedlicher Religionszugehörigkeit Antworten auf  religiöse Fragen; sie erzählen von ihren Vorstellungen von Himmel und Hölle, Engel und Teufel, Vergebung und Tod – und natürlich auch von Gott. Über solche Themen kann man nur mit Religionsprofis ein normales Interview führen. Mit Kindern darüber zu reden, verlangt eine besondere Gabe, weil sie bisweilen verlangt, ein Stück weit etwas von der eigenen Überzeugung preiszugeben, wenn man individuelle Antworten erhalten will. Diese Aufgabe hat der emeritierte Neukölner Pfarrer Gerd Decke einfühlsam geleistet.
 
Die Web-Serie ist das Ergebnis eines Konzept- und Realisationswettbewerbs für Kinder im Grundschulalter. Herausgefordert waren Produzenten und Autoren, die auf „Die Frage nach dem lieben Gott“ kindgerechte Antworten und spannende Zugänge zu dem Thema in mindestens sechs Folgen finden. TOP: Talente, Akademie für Film- und Fernsehakademie, in München, hat dafür einen Förderpreis in Höhe von 20.000 € ausgesetzt. An der Ausschreibung haben sich 33 Autoren-Teams beteiligt. Der Preis ging letztlich an die Firma Instant Waves Media GmbH, vertreten durch den Produzenten Niklas Warnecke, in Berlin. 
 
Die hochkarätig besetzte Jury aus Fachleuten hat sich für das eingereichte Konzept von
Autor und Regisseur Markus Adrian entschieden, weil darin Kinder, die verschiedenen Weltreligionen und Konfessionen angehören, völlig frei die Fragen beantworten dürfen: „Ein pädagogischer Ansatz, der an dem aktuellen Stand der methodischen Forschung ansetzt, Kinder ernst nimmt, ihnen eine Stimme gibt und auch für ältere Rezipienten viel Überraschendes zu bieten haben wird.“  

Alle Folgen der Serie (ab 31.10.2019, jeden Donnerstag)

Folge 1: Gott

Folge 2: Engel

Folge 3: Himmel

Folge 4: Hölle

Folge 5: Teufel

Folge 6: Tod

Folge 7: Vergebung

Das Preisgeld stammt aus dem Nachlass von dem 2015 verstorbenen Pfarrer Dietmar Heeg, der treuhändisch von der Karl Kübel Stiftung verwaltet und TOP:Talente für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde.