Newsletter

Wer teilt, gewinnt. Der Heilige Martin von Tours

Feiertag, 09.11.2025

Manfred Becker-Huberti, Grevenbroich

Beitrag anhören

"Wisst ihr, warum wir Sankt Martin feiern?
Es ist ein ganz besond‘res Fest.
Wir ziehen gemeinsam durch die Straßen
und halten die Laternen fest.
Sankt Martin war ein Rittersmann,
er lebte vor langer Zeit.
Und Frankreich war sein Heimatland.
Was dann kam, erzähl ich jetzt gleich.
Sankt Martin, Sankt Martin, hast uns gezeigt, was Liebe heißt.
Sankt Martin, Sankt Martin, hast in der Not geteilt."
Die Mantelteilung durch den heiligen Martin, verstehen das eigentlich heute die Kinder? Man kann doch seinen Mantel nicht einfach in zwei Teile schneiden? Fragen wir doch einmal den Theologen und Brauchtumsexperten Professor Manfred Becker-Huberti.

Vielleicht haben Sie diese Karikatur schon einmal gesehen? Ein Junge trifft auf einen Bettler. Da will er handeln wie der heilige Martin von Tours vor über 1600 Jahren. Er will auch seinen Mantel teilen und er setzt ein Messer an, um seinen Wintermantel der Länge nach in zwei gleich große Teile zu schneiden. "Halt", möchte man rufen. Nicht doch, da hast Du etwas falsch verstanden.

Nun ja, unsere Mäntel sind nicht mit den Mänteln römischer Soldaten in der Antike zu vergleichen. Zu Martins Lebzeit, also im 4. Jahrhundert, waren die Soldatenmäntel groß in Mode und der Kaiser musste verbieten, dass Zivilisten mit solchen Offiziersmänteln herumrannten. Er war eher einer Wolldecke ähnlich, besaß keine Ärmel oder Taschen und wurde am Hals mit einer Spange gehalten. "Chlamys" nannte man diesen Soldatenmantel. Und Martins Chlamys muss weiß gewesen sein, denn das war die Farbe der kaiserlichen Garde. Einen solchen Mantel konnte man leicht teilen und dann – mehr schlecht als recht – zu zweit nutzen.

Interessanterweise tragen die heutigen Darsteller des hl. Martin im Brauchtum rote Umhänge. Das hat damit zu tun, dass sich im Lauf der jüngeren Geschichte Rot als Erkennungsfarbe für Offiziere herausgebildet hat. Für die Antike gilt dies aber nicht.

Wer die Legende des heiligen Martin liest, stellt fest, von einem Pferd, auf dem Martin sitzt, ist da gar nicht die Rede. Woher kommt das Pferd?

Bei fast allen Darstellungen ist zu sehen, dass Martin auf einem Pferd sitzt, wenn er den Mantel teilt. In seiner Legende wird zwar berichtet, dass Martin einer berittenen Einheit angehört hat, aber nicht, dass er bei der Mantelteilung auf einem Pferd saß. Dies wurde im Laufe der Jahrhunderte hinzuerfunden, weil man sich einen römischen Offizier wie einen Ritter vorstellte und der heißt eben Ritter, weil er auf einem Pferd reitet.

Außerdem passt Martin auf dem Pferd viel besser in ein bestehendes Klischee der Antike: Auf den Grabsteinen gefallener Offiziere wurde bildlich dargestellt, wie der angebliche Kriegsheld mit gezogenem, bluttriefendem Schwert auf einem tänzelnden Ross triumphierend sitzt, während der gemeuchelte Feind darunter zwischen den Pferdehufen sein Leben aushaucht. Bei Martin wird diese Pose mit ganz entscheidenden Korrekturen übernommen: Statt einem Toten findet sich ein lebender, knieender Bettler, der dankbar zu seinem Wohltäter aufblickt. Dieser tötet mit seinem Schwert niemanden, sondern schützt Leben, indem er Notwendiges teilt. Sein halber Mantel reicht für das Überleben eines ganzen Menschen! Aus der Darstellung eines gnadenlosen Killers ist ein barmherziger Christ geworden, der kein Leben nimmt, sondern es schützt und erhält. Ein Soldat des Kaisers wird zu einem Soldaten Christi.

"Er kam von einer Reise heim.
Der Winter war so bitter kalt.
Da sah er ihn vorm Stadttor sitzen,
ein Bettler mit nichts als Lumpen an.
Er hatte Mitleid mit dem armen Mann,
der schon halb erfroren war.
Mit dem Schwert teilte er seinen warmen Mantel
und schenkte den halben dem Bettler dann.
Sankt Martin, Sankt Martin, hast uns gezeigt, was Liebe heißt.
Sankt Martin, Sankt Martin, hast in der Not geteilt."
Woher wissen wir das heute alles noch so genau?

Weil das Leben und Wirken von Martin fast noch zu seinen Lebzeiten dokumentiert wurde. Martinus, wie er eigentlich hieß, wurde um 316/317 in Savaria, dem heutigen Szombathely, Ungarn, als Sohn eines hohen römischen Offiziers geboren. Er starb am 8. November 397 in Candes bei Tours in Frankreich als dritter Bischof von Tours. 

Die erste Lebensbeschreibung des hl. Martin wurde 397, noch zu Lebzeiten Martins in Angriff genommen, und zwar von einem Mann, der Martin noch persönlich gekannt hat: Sulpicius Severus (um 363 – 420/425), ein aquitanischer Adliger. Die weltweite Popularität des Heiligen ergab sich durch die Aufnahme seiner Legende in die "Legenda aurea", die "Goldene Legende" des Jakobus de Voragine, das populärste Legendenbuch des ausgehenden Mittelalters.

Was wissen wir denn über Martins Herkunft und seinen Werdegang?

Martin entstammte einer heidnisch-römischen Familie. Zwar in Ungarn geboren, verbrachte er aber seine Kindheit in Pavia, der Heimat seines Vaters in Oberitalien. Schon hier kam er mit dem Christentum in Berührung. Als Zehnjähriger gehörte er einer Gruppe von Taufbewerbern an. Ehe er getauft wurde, beugte sich Martin widerwillig der Anordnung seines Vaters, der ihn zu einer Militärlaufbahn bestimmte. Als Sohn eines Offiziers war er gesetzlich verpflichtet, Soldat zu werden. Als 15-Jähriger wurde er zur Leibwache Kaiser Konstantins II. nach Mailand, damals Kaiserresidenz, eingezogen. In dieser Zeit hatte sein christlicher Glaube Gestalt angenommen und vor einer Schlacht bei Worms weigerte sich Martin in die Schlacht zu ziehen. Sein Argument: Sein Glaube lasse ihn nicht mehr miles Caesaris, Soldat des Kaisers, sein. Er sei nun miles Christi, Soldat Christi, und bat deshalb um die Entlassung aus dem Militärdienst. Das wurde ihm aber verweigert, so dass er erst 356 – nach Ableistung seiner vollen 25-jährigen Dienstzeit – im Alter von 40 Jahren aus dem Militärdienst entlassen wurde. Einige Zeit vorher, als Martin etwa 34/35 Jahre alt war, ließ er sich von Bischof Hilarius von Poitiers taufen.

Die Mantelteilung, die mit Martin verbunden ist, geschah während seiner Zeit als Soldat am Stadttor von Amiens. Diese barmherzige Tat, die Martin zu einer Personifizierung der christlichen Nächstenliebe machte, hatte und hat nach wie vor ein großes Gewicht. Ihre religiöse Gewichtung erhält sie jedoch durch den Traum Martins in der Nacht nach der Mantelteilung. Christus erscheint ihm und hat dabei die abgetrennte Hälfte von Martins Mantel umhängen. Christus selbst zeigt damit, dass die Liebestat nicht nur einem Bettler, sondern in der Person des Bettlers, ihm gegolten hat. Glauben will gelebt werden. Und Barmherzigkeit ist jedem Christen möglich. Nächstenliebe und Gottesliebe sind die beiden Seiten einer Münze. Beide gehören zusammen.

In seiner Legende heißt es, Martin sei beliebt gewesen. Kann man das heute noch belegen?

Martin verkörperte ein Ideal: Er war Mönch und Priester zugleich – eben nicht eine Art Kultbeamter mit Familie wie andere Priester und Bischöfe zu seiner Zeit, die persönlichen Besitz anhäuften und die Sakramente kostenpflichtig verwalteten. Martin lebte, was er lehrte. Als Mönch war er unverheiratet. Er wirkte Wunder und reiste als Seelsorger und Missionar durch die Lande. Genauso einen wollten die Christen von Tours zum Bischof haben. Sie setzten Martin gegen andere Bewerber durch.

Eine Sache jedoch wurde erst später mit Martin in Verbindung gebracht, die eigentlich nichts mit ihm zu tun hatte. Dass er sich in einem Gänsestall versteckt habe, um der Bischofsweihe zu entgehen, ist im 14. Jahrhundert der Versuch, die real existierenden Gänse mit Martin zu assoziieren. Das Stall-Ereignis hat an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht stattgefunden. Die Gänse gab es nämlich an diesem Tag schon vor Martin, denn der 11. November war der Tag, an dem die Pacht bezahlt werden musste. Und so wie man zu Ostern mit Soleiern zahlte, tat man es auf Martini mit Gänsen, den Pachtgänsen, die durch Martin zu Martinsgänsen wurden. Das hat ihnen natürlich nicht das Leben gerettet, aber diese schmackhafte Tradition hat sich als ausgesprochen langlebig erwiesen. Sie war im 17. Jh. so bekannt, dass in den ersten gedruckten Kalendern der 11.11. mit einer aufgespießten Gans gekennzeichnet wurde.

Wie war Martin als Bischof?

Am 4. Juli 372 wurde Martin zum Bischof geweiht. Martin wollte seiner Aufgabe mit großem Ernst und Nachdruck gerecht werden. Auch als Bischof lebte er die Tugend der Demut und die Bescheidenheit. So wohnte er in einer Klosterzelle; als Bischof wollte er nicht auf Besinnung, Askese und Distanz zur weltlichen Geschäftigkeit verzichten. Im Kloster Marmoutier (Maius Monasterium), blühte die Askese. Es brachte zahlreiche Missionare und Bischöfe hervor. Diese Ausrichtung seines Klosters, Askese verbunden mit kulturellem Engagement und weltzugewandter Missionsarbeit, prägte für Jahrhunderte die abendländischen Klöster zutiefst.

Martins Biograph Severus schildert in beispielhaften Episoden, wie der Bischof unerbittlich gegen nichtchristliche Kultstätten, insbesondere keltische Baumheiligtümer, vorging. Geschickt verstand es Martin, die heidnischen Kultstätten, Kulte, durch christliche Interpretationen neu Feste und Bräuche christlich neu zu beleben.

"Ein armer Mann, ein armer Mann,
der klopft an viele Türen an.
Er hört kein gutes Wort,
und jeder schickt ihn fort, und jeder schickt ihn fort.
Da kommt daher ein Reitersmann,
der hält sogleich sein Pferd hieran.
Er sieht den Mann im Schnee
und fragt: "Was tut dir weh?"
Er teilt den Mantel und das Brot
und hilft dem Mann in seiner Not,
so gut er helfen kann. Sankt Martin heißt der Mann.
Zum Martinstag steckt jedermann
leuchtende Laternen an.
Vergiss den andern nicht,
drum brennt das kleine Licht."
Viele bedeutende Menschen der Vergangenheit, sind mittlerweile vergessen. Bei dem heiligen Martin war das nicht so. Wie haben sich seine Verehrung und das Brauchtum nach seinem Tod entwickelt?

Das hat sich dadurch ergeben, dass damals kluge Zeitgenossen nicht versucht haben, Martins Todestag, den 8. November, als seinen Gedenktag einzurichten. Der hätte gegen den Volksfeiertag am 11. November keine Chance gehabt. Dieses zweite Erntedankfest feierte die verarbeitete Ernte und als Krönung den neuen Wein, der seit Martin als Martinsminne getrunken wurde. Das Martinsfest enthält Elemente des alten Bauernfestes wie die Martinsgans, aber auch Inhalte eines Schwellentags, weil ab dem 12. November 40 Tage bis Weihnachten gefastet wurde.

Am Schwellentag, dem 11. November, durfte man also ganz legal noch einmal herzhaft essen und trinken, denn es wäre unmöglich gewesen, das wegzuwerfen, was man nachfolgend nicht mehr essen und trinken durfte. Das Verschmelzen von Bauernfest, Schwellenfest und Martinsgedenken macht die Langlebigkeit des 11. November aus. Übrigens hat das Adventfasten ab dem Gedenktag des heiligen Martin am 11. November bis 1918 gedauert. Und weil der 11.11. dann nicht mehr mit dem Fasten in Verbindung stand, sind die Narren darauf gekommen, den 11.11. als Narrentermin in Besitz zu nehmen. Die 11 ist ja auch eine alte Narrenzahl, denn sie überschreitet die 10, nach der sich das Dezimalsystem richtet.

Wie lässt es sich erklären, dass diese Verehrung und das begleitende Brauchtum sich über so viele Jahrhunderte bewahrt hat?

Die Mantelteilung ist das Kernstück von Martins Wirken. In ihm und seiner Tat versinnbildlicht sich christliche Existenz: Bedürftigen helfen, keine Ausrede gilt. Seit der Erfindung des Rosenmontagszuges, der Vorbild war, folgen wir dem Heiligen nach. Und dann der Heischebrauch, der die Kinder einbezieht, hält dieses Fest lebendig. Licht in die Dunkelheit tragen, dafür Fackeln basteln, und Gaben heischen, sind eine unschlagbare Verbindung. Man muss nur einmal in die Augen des einen oder anderen Senior schauen, wenn er vom Gripschen in seiner Jugend erzählt.

Wo ist das Martinsbrauchtum heute noch lebendig in Deutschland?

Die einst fränkischen Gebiete sind heute noch Martinsland: aber auch das Rheinland, der Niederrhein und Teile der Stuttgarter Region. Hier ist der Heilige und sein Brauchtum – Fackelbasteln und Fackeltragen im Martinszug, Mantelteilung, Martinslieder, Heischen – noch lebendig. Dieses Brauchtum ist anerkannt und besonders geschützt als immaterielles UNESCO Kulturerbe.

Was hat es mit den heutigen Formen des Martinsfestes auf sich, also Laternenumzüge, das "Gripschen" und das Martinsfeuer?

Der Martinszeug nimmt die früher übliche liturgische Lichterprozession des Tages auf. Licht in das Dunkel zu tragen, bedeutet nicht einfach nur hell machen, sondern dieses Licht steht für Christus und der macht lebendig. Das ist eben der Unterschied zwischen Beleuchtung und Erleuchtung. Der Martinszug versinnbildlicht das Leben in der Nachfolge. Das Gripschen (von ndt. "griepen" = greifen, erhaschen) aber auch betteln, bezeichnen das Tun der Kinder beim Heischegang zu Martini. Der 11.11. war als Erntefesttag von jeher ein Tag, an dem Geschenke ausgeteilt wurden. Das Martinsfeuer fordert auf, "Sei wie ich, erleuchte, wärme, diene anderen".

Und es gibt dabei noch eine interessante Entdeckung. Die Kölner Karnevalisten haben ihren preußischen Besatzern den chaotischen Karneval dadurch schmackhaft gemacht, indem sie den Karnevalsumzug erfanden – eine wirksame List, um die Menschenmassen in Bewegung zu halten, damit sich nicht alle an der gleichen Stelle aufhalten wollen. Davon haben die Martinsfreunde gelernt und den Martinsumzug erfunden, der nicht nur Gleiches leistet, sondern auch noch die im Christentum gepriesene Nachfolge symbolisiert und zugleich zeigt, wie das Licht Christi die Dunkelheit erleuchtet.

Das Teilen(-Können) steht im Zentrum des Martinsbrauchtums. An vielen Orten in Deutschland spricht man mittlerweile aber nur noch von einem "Laternenfest", wohl um Andersgläubige, nicht zu verletzen. Wie stehen Sie zu dieser Anpassung?

Wer seine Eigenarten und seinen Glauben verleugnet, wird vielleicht aalglatt, aber er verkennt, dass Standpunktlosigkeit noch kein Standpunkt ist. Bunte Lichter gemeinsam durch das Dunkle zu tragen, ergibt allein noch keinen Sinn. Ein Martinsumzug verletzt keinen Andersgläubigen. Auch Muslime können sich problemlos mit Martin und seinem Tun identifizieren. Es gibt ausreichend Beispiele dafür. Almosen zu spenden ist eine Säule des Islam. Das Martinsbrauchtum ist für Muslime keine Provokation, im Gegenteil.

Was hat uns der heilige Martin von Tours heute noch zu sagen?

Das, was er schon immer gesagt hat: Seht und handelt mit eurem Herzen und entdeckt in euren Nächsten und sogar in euren Feinden Christus und seid zu ihnen barmherzig. Wer es lieber im modernen Denglisch hört: Barmherzigkeit und Demut, also der Mut zum Dienen, sind der highway to heaven. Wer teilt, gewinnt: Der eine gewinnt ein erträglicheres Leben, der andere kommt voran auf seinem Weg in den Himmel.

Aber lassen Sie mich noch einmal zum Anfang zurückkehren, zu dem Jungen, der seinen Mantel zerschneiden will, um wie Sankt Martin zu helfen. Der Kleine steht prototypisch für uns alle, die wir Legenden und Mythen nicht mehr verstehen, weil wir nicht gelernt haben, in Bildern zu denken, Symbolik zu verstehen. Mantelteilung ist eben nicht nur Mantelteilung, sondern die Aufforderung, unseren Umgang miteinander zu ändern, weil wir lernen durften, mit dem Herzen zu sehen und zu handeln. Diese Idee, die wir auch mit dem Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry verbinden, ist jedoch viel älter. Sie findet sich bereits im Alten und im Neuen Testament. Der Gott der Bibel ist ein barmherziger Gott. Deshalb sollen auch wir als seine Kinder barmherzig sein, so wie es Martin von Tours war.

Und das Martinsbrauchtum vermittelt: Wir sollen wie Licht in der Dunkelheit sein. Und wir sollen lernen zu teilen. Zwar hat man anschließend materiell etwas weniger als vorher – aber das ist nur eine Teilwahrheit. Ein geteilter Mantel ist zwar nur noch ein halber Mantel, aber was vorher nur einen gewärmt hat, hält nun zwei Menschen warm. In diesem Sinn bedeutet Teilen nicht Verlust, sondern Gewinn. Ein Herz für Arme haben alle die, die mit dem Herzen sehen, Not erkennen und selbstlos helfen, also ihr Herz dann in die Hand nehmen. Sie sind barmherzig, wie sie es vom heiligen Martin von Tours gelernt haben.

Die redaktionelle Verantwortung für die Sendung hat Tim Helssen.

Musik:

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind

Michele Mclaughlin – The Littlest Snow Angel

Ernest Chausson – Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett, Op. 21, IV. Finale

Über den Autor Prof. Dr. theol. Manfred Becker-Huberti

1945 in Koblenz geboren, ab 1952 in Düsseldorf aufgewachsen, legte er 1966 die Reifeprüfung am Neusser Aufbau-Gymnasium Quirinus ab. Er studierte in Bonn und Münster Katholische Theologie sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaften als Haupt- und Philosophie, Pädagogik und Kunstgeschichte als Nebenfächer. 1975 schloss er sein Studium mit der Promotion zum Dr. theol. ab. Nach kurzer Zeit in der Schule, Hochschule und in der kirchlichen Schulaufsicht war er ab 1979 für das Erzbistum Köln und die Deutsche Bischofskonferenz tätig: Er leitete die Bildschirmtext-Redaktion der NRW-Bistümer, baute im Erzbistum Köln den Privaten Rundfunk auf, war der erste Beauftragte der DBK bei RTL und leitete von 1991 bis 2006 die Pressestelle des Erzbistums Köln und war zeitgleich Pressesprecher des Erzbistums. Seit 2007 ist er Honorarprofessor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und von 2007 bis 2011 Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln, jeweils für das Lehrgebiet Kirche und Kommunikation.

Kontakt: www.becker-huberti.de